Wichtige Information für Anwender von CamAPS FX und YpsoPump
Aktuelle Empfehlung unserer Praxis zu Dexcom G7 und FreeStyle Libre 3/3+
Sowohl der Dexcom G7 als auch der FreeStyle Libre 3/3+ können in Verbindung mit CamAPS FX und der YpsoPump eingesetzt werden.
Nach unseren bisherigen Praxiserfahrungen beobachten wir beim Dexcom G7 bei einzelnen Patientinnen und Patienten weiterhin häufiger Verbindungsabbrüche oder nicht immer plausible Sensordaten. Da CamAPS FX seine Insulindosierung auf Grundlage der übermittelten Glukosewerte berechnet, ist eine zuverlässige Sensorfunktion besonders wichtig.
Mit dem FreeStyle Libre 3/3+ erleben viele unserer Patientinnen und Patienten derzeit eine stabile Funktion im CamAPS-FX-System. Auch bei diesem Sensor können jedoch Messabweichungen oder Verbindungsprobleme auftreten.
Besonders wichtig ist die Kompatibilität des verwendeten Smartphones. Die CGM-Herstellervorgaben müssen vollständig eingehalten werden – einschließlich des exakt freigegebenen Smartphone-Modells und der jeweils freigegebenen Betriebssystemversion. Bereits kleine Abweichungen können zu Instabilitäten führen. In unserer Praxis beobachten wir solche Probleme insbesondere bei Geräten, die nicht exakt den CGM-Herstellervorgaben entsprechen.
Auch ein vorzeitiges Update des Smartphone-Betriebssystems kann dazu führen, dass das System nicht mehr zuverlässig funktioniert. Die Hersteller gewährleisten die Funktion nur für die von ihnen ausdrücklich freigegebenen Betriebssystemversionen. Deshalb sollte die automatische Aktualisierung des Betriebssystems ausgeschaltet werden. Ein Update sollte erst erfolgen, wenn die neue Version ausdrücklich freigegeben ist bzw. nach Rücksprache mit dem zuständigen Hersteller – also dem jeweiligen CGM-Hersteller oder Ypsomed.
Aus diesen Gründen halten wir es für sinnvoll, mit zwei Smartphones zu arbeiten: einem Gerät ausschließlich für die Pumpensteuerung und das AID-System und einem zweiten Gerät für den normalen Alltag. Hintergrund ist, dass die Freigabe neuer Betriebssystemversionen durch die Hersteller mitunter erst nach mehreren Monaten, teilweise nach einem halben bis dreiviertel Jahr, erfolgt.
Unsere derzeitige Empfehlung:
Wenn Ihr bestehendes System zuverlässig funktioniert, empfehlen wir keinen vorschnellen Wechsel. Bei einer Neueinstellung oder bei wiederkehrenden Problemen mit dem Dexcom G7 kann der FreeStyle Libre 3/3+ eine sinnvolle Alternative sein.
Die Entscheidung für das Sensorsystem bleibt letztlich Ihre Wahl. Wir können jedoch keine Garantie dafür übernehmen, dass es nicht zu Verbindungsabbrüchen oder anderen technischen Störungen kommt. In solchen Situationen kann das AID-System nicht CGM-gesteuert arbeiten; eine automatisierte, sensorbasierte Anpassung der Insulinabgabe ist dann nicht möglich.
Bitte überlegen Sie einen Wechsel daher sorgfältig und sprechen Sie uns möglichst vorher an.
Stand: August 2026
Wer uns noch nicht kennt, bekommt hier einen kleinen Einblick in unsere Praxis und unsere Arbeitsweise. Sie sehen typische Abläufe vom ersten Ankommen über Diagnostik und Labor bis zum persönlichen Gespräch im Sprechzimmer. So möchten wir Ihnen zeigen, was Sie bei uns erwartet: moderne Diabetologie, persönliche Betreuung und Medizin mit Ruhe und Zeit für den Menschen.
Dunkles Brot gilt landläufig als gesünder. Das ist jedoch oft ein Trugschluss.
Nach dem Deutsches Lebensmittelbuch ist „Schwarzbrot“ keine eindeutig geschützte Bezeichnung. Dunkles Brot muss daher weder aus reinem Roggen noch aus Vollkorn bestehen.
Weizenmehlanteile sind erlaubt – in der Praxis nicht selten bis zu etwa 40 %.
Die dunkle Farbe entsteht dabei nicht durch das Mehl, sondern häufig durch Zuckerkulör, Rübenzuckersirup oder Malz, das während des Backvorgangs karamellisiert. Diese Zutaten verbessern Farbe, Geschmack und Saftigkeit, erhöhen jedoch den Anteil schnell verfügbarer Kohlenhydrate.
Für Menschen mit Diabetes ist daher entscheidend, nicht auf die Farbe, sondern auf die Nährwertangaben zu achten:
Dieser Zuckeranteil ist für den Blutzuckerverlauf ausschlaggebend – unabhängig davon, wie dunkel oder „gesund“ ein Brot aussieht.
Unser Tipp:
Wir raten vielen unserer Patientinnen und Patienten zum Griff zu Eiweißbrot, da dieses in der Regel deutlich weniger Kohlenhydrate enthält als herkömmliches Brot – insbesondere im Vergleich zu dunklen Brotsorten. Geschmacklich gibt es inzwischen sehr gute Varianten. Nicht jede Sorte muss sofort überzeugen: Der Markt ist groß, und es lohnt sich, verschiedene Produkte auszuprobieren.
Fazit:
Nicht die Farbe entscheidet, sondern Zusammensetzung und Kohlenhydratgehalt. Die Zutatenliste und die Nährwertangaben sind entscheidend – nicht der optische Eindruck.
Wir freuen uns sehr, auch in diesem Jahr erneut von FOCUS Gesundheit ausgezeichnet worden zu sein – und das bereits seit vielen Jahren in Folge.
Diese Anerkennung bestätigt unseren Anspruch, unseren Patientinnen und Patienten seit über 30 Jahren eine diabetologische Versorgung auf höchstem fachlichen Niveau zu bieten. Medizinische Kompetenz, langjährige Erfahrung, moderne Diagnostik und eine persönliche, zugewandte Betreuung bilden seit jeher die Grundlage unserer Arbeit.
Besonders freut uns, dass die FOCUS-Empfehlungen in hohem Maße auf Empfehlungen und Bewertungen ärztlicher Kolleginnen und Kollegen beruhen. Ausgezeichnet werden vor allem Ärztinnen und Ärzte, die sich durch fachliche Qualität, Erfahrung, Reputation und eine vertrauensvolle Zusammenarbeit im medizinischen Umfeld einen Namen gemacht haben. Umso mehr empfinden wir diese wiederholte Auszeichnung als besondere Wertschätzung unserer täglichen Arbeit.
Dass unsere Praxis erneut zu den empfohlenen Einrichtungen zählt, macht uns stolz und ist zugleich Ansporn, unseren Weg mit derselben Leidenschaft und hohen Qualität weiterzugehen.
Unser herzlicher Dank gilt unserem engagierten Team, unseren geschätzten Kolleginnen und Kollegen sowie allen Patientinnen und Patienten, die uns seit vielen Jahren ihr Vertrauen schenken.
Bitte bringen Sie zu jedem Termin alle wichtigen Unterlagen mit!
Damit wir Sie sicher und sinnvoll behandeln können, benötigen wir vollständige Informationen über Ihre Erkrankungen, bisherigen Behandlungen und Ihre aktuelle Medikation.
Bitte bringen Sie deshalb aktuelle Arztbriefe, Befunde und Laborergebnisse sowie eine tagesaktuelle Medikamentenliste mit. Alternativ können Sie auch Ihre Medikamentenpackungen mitbringen.
Bei Diabetes denken Sie bitte außerdem an Diabetes-Pass, Blutzuckermessgerät, Insulinpens bzw. Insulinpumpe und Ihre Blutzucker- oder Sensordaten einschließlich Lesegerät oder Smartphone. Bringen Sie auch Ihre Zugangsdaten zu den jeweiligen Geräte- oder App-Konten mit!
Zu Quartalsbeginn benötigen wir außerdem Ihre Krankenversichertenkarte und – soweit erforderlich – eine Überweisung Ihres Hausarztes.
Besonders wichtig:
Fehlen wesentliche medizinische Unterlagen oder ist Ihre aktuelle Medikation nicht bekannt, ist eine sichere Behandlung nicht möglich. In diesem Fall würden wir lediglich einen neuen Termin vereinbaren, zu dem Sie die fehlenden Unterlagen mitbringen.
Derzeit ist es leider noch erforderlich, dass Sie, wenn Sie nicht ausreichend Deutsch sprechen, eine volljährige deutschsprechende Begleitperson oder einen Dolmetscher mitbringen. Ab November arbeiten wir an einer anderen Lösung für Sie. Bitte informieren Sie sich hierzu bei der Terminvereinbarung.
Hier können Sie uns eine Email senden mit Ihren Wünschen für Verordnungen, Überweisungen, Terminwünsche oder Sonstiges.
Bedenken Sie bitte, dass wir E-Rezepte nur ausstellen können, wenn zuvor im aktuellen Quartal Ihre Krankenversichertenkarte vorgelegt worden ist. Desweiteren weisen wir daraufhin, dass Hilfsmittel – also CGM-Sensoren, Blutzuckerteststreifen, Kanülen, Lanzetten, Spritzen, Insulinkatheter u.v.m. – nicht per E-Rezept verordnet werden können, da der Gesetzgeber dies bislang noch nicht vorgesehen hat.
Wir senden Ihnen gerne die gewünschten Dinge per Post gegen vorherige Auslagenerstattung zu.