Dunkles Brot gilt landläufig als gesünder. Das ist jedoch oft ein Trugschluss.
Nach dem Deutsches Lebensmittelbuch ist „Schwarzbrot“ keine eindeutig geschützte Bezeichnung. Dunkles Brot muss daher weder aus reinem Roggen noch aus Vollkorn bestehen.
Weizenmehlanteile sind erlaubt – in der Praxis nicht selten bis zu etwa 40 %.
Die dunkle Farbe entsteht dabei nicht durch das Mehl, sondern häufig durch Zuckerkulör, Rübenzuckersirup oder Malz, das während des Backvorgangs karamellisiert. Diese Zutaten verbessern Farbe, Geschmack und Saftigkeit, erhöhen jedoch den Anteil schnell verfügbarer Kohlenhydrate.
Für Menschen mit Diabetes ist daher entscheidend, nicht auf die Farbe, sondern auf die Nährwertangaben zu achten:
Dieser Zuckeranteil ist für den Blutzuckerverlauf ausschlaggebend – unabhängig davon, wie dunkel oder „gesund“ ein Brot aussieht.
Unser Tipp:
Wir raten vielen unserer Patientinnen und Patienten zum Griff zu Eiweißbrot, da dieses in der Regel deutlich weniger Kohlenhydrate enthält als herkömmliches Brot – insbesondere im Vergleich zu dunklen Brotsorten. Geschmacklich gibt es inzwischen sehr gute Varianten. Nicht jede Sorte muss sofort überzeugen: Der Markt ist groß, und es lohnt sich, verschiedene Produkte auszuprobieren.
Fazit:
Nicht die Farbe entscheidet, sondern Zusammensetzung und Kohlenhydratgehalt. Die Zutatenliste und die Nährwertangaben sind entscheidend – nicht der optische Eindruck.
Unsere Mitarbeiterin Frau N. Laue hat heute die Prüfung zur Diabetesberaterin DDG erfolgreich abgelegt und gehört zu den Kursbesten. Mit dieser Qualifikation wird sie unser Team verstärken und ihre Expertise künftig noch intensiver in die Versorgung unserer Patientinnen und Patienten einbringen. Wir gratulieren ganz herzlich zu dieser tollen Leistung!
Stephan Schreiber, einer der ersten Adiposiologen der Deutschen Adipositas-Gesellschaft und der Deutschen Diabetes-Gesellschaft, betont die enge Verbindung zwischen Diabetes und Adipositas. Diese beiden Erkrankungen sind eng miteinander verknüpft, da Übergewicht einer der wichtigsten Risikofaktoren für die Entwicklung von Typ-2-Diabetes ist. Adipositas führt zu einer Insulinresistenz, bei der die Zellen schlechter auf das Hormon Insulin reagieren und daher der Blutzuckerspiegel ansteigt. Die Bauchspeicheldrüse muss daher vermehrt Insulin produzieren, was das Risiko erhöht, dass die Insulinproduktion langfristig erschöpft wird und ein Diabetes entsteht.
Schreiber setzt sich dafür ein, Diabetes und Adipositas in der Behandlung zusammen zu betrachten, da beide Erkrankungen ähnliche Präventions- und Behandlungsansätze haben. Eine Lebensstiländerung durch ausgewogene Ernährung, Bewegung und gezielte medikamentöse Unterstützung kann entscheidend sein. Diese integrative Perspektive hilft, das Verständnis für beide Krankheitsbilder zu verbessern und gemeinsam gezielte Therapiemaßnahmen zu entwickeln.
Wir freuen uns sehr, dass wir auch in diesem Jahr erneut eine Auszeichnung von FOCUS Gesundheit erhalten haben – wie bereits in den Vorjahren! Diese Anerkennung bestätigt einmal mehr unseren hohen Anspruch an medizinische Qualität, fachliche Expertise und exzellenten Patientenservice.
Die FOCUS-Empfehlungslisten präsentieren jene Ärzte, die sich in der Region besonders auszeichnen. Grundlage für diese Auswahl ist eine umfassende Erhebung unter allen ambulant tätigen Medizinern in Deutschland. Dabei fließen Daten von über 260.000 Ärzten ein – basierend auf zahlreichen Qualitätskriterien wie Reputation, Erfahrung, Patientenbewertungen und wissenschaftlicher Arbeit. Die Ermittlung erfolgt in Zusammenarbeit mit dem Burda-Tochterunternehmen Factfield sowie der unabhängigen Stiftung Gesundheit, die sich für mehr Transparenz im Gesundheitswesen einsetzt.
Diese Auszeichnung ist für uns eine große Ehre und zugleich ein Ansporn, unseren Patienten weiterhin die bestmögliche Versorgung zu bieten. Ein herzliches Dankeschön an unser großartiges Team, unsere geschätzten Kolleginnen und Kollegen sowie alle Patientinnen und Patienten für ihr Vertrauen!
Bitte bringen Sie jeweils zum Quartalsbeginn immer Ihre Krankenversichertenkarte und eine Überweisung Ihres Hausarztes (außer Typ 1 Diabetiker) mit.
Bitte bringen Sie auch alle Befunde oder Arztbriefe, die seit Ihrem letzten Besuch bei uns neu sind, mit. Bitte denken Sie auch an Ihren Diabetes-Paß DDG.
Ganz besonders wichtig ist eine Aufstellung der Medikamente, wie sie aktuell von Ihnen genommen werden. Gerne dürfen Sie hierzu auch die Packungen mitbringen.
Bringen Sie außerdem Ihre Blutzuckermessgeräte, Ihre Insulinpens, Ihre Insulinpumpen und Katheter, Ihre Blutzuckeraufzeichenungen (schriftlich oder digital) und Ihre Auslesegeräte (alternativ Handy) mit.
Bitte bringen Sie zum Termin nur Personen mit, die zwingend notwendig sind. Versuchen Sie Zeitdruck zu vermeiden!
Wir haben bis einschließlich dem 14.04.2026 wegen Betriebsferien geschlossen. Ab Mittwoch, dem 15. April 2026 sind wir wieder zur gewohnten Zeit für Sie zu erreichen.
Bitte denken Sie daran, sich rechtzeitig mit Medikamenten einzudecken!
In Notfällen wenden Sie sich bitte an:
Hier finden Sie einen Clip als Entscheidungshilfe, wen Sie im Notfall rufen sollten! https://www.youtube.com/watch?v=Dm9ikt7IMfE
Hier können Sie uns eine Email senden mit Ihren Wünschen für Verordnungen, Überweisungen, Terminwünsche oder Sonstiges.
Bedenken Sie bitte, dass wir E-Rezepte nur ausstellen können, wenn zuvor im aktuellen Quartal Ihre Krankenversichertenkarte vorgelegt worden ist. Desweiteren weisen wir daraufhin, dass Hilfsmittel – also CGM-Sensoren, Blutzuckerteststreifen, Kanülen, Lanzetten, Spritzen, Insulinkatheter u.v.m. – nicht per E-Rezept verordnet werden können, da der Gesetzgeber dies bislang noch nicht vorgesehen hat.
Wir senden Ihnen gerne die gewünschten Dinge per Post gegen vorherige Auslagenerstattung zu.